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Flashcards Kap 16
Neurokognition: Lernkarten Kap 16
| Question | Answer |
|---|---|
| Natur-Kultur Debatte (nature-nurture debatte) | Die Diskussion über das Ausmass, zu welchem Kognition und Verhalten auf Gene oder Umwelt zurückgeführt werden können |
| Neurokonstruktivismus | Prozess der Interaktion zwischen Umwelt und verschiedenen hirnbasierten Einschränkungen, welcher zur Reifung des kognitiven Systems durch Umwandlungen früherer Systeme führt |
| Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) | Diese hämodynamische Methode misst, normalerweise in einer Hirnregion, die Sauerstoffanreicherung im Blut |
| Neuralrohr | Der Vorläufer des Embryos für das zentrale Nervensystem, bestehend aus einer Zellgruppe, welche in einem hohlen Zylinder angeordnet sind |
| Neuroblast | Stammzelle für Neuronen |
| Radiäre Gliazellen | Unterstützende Zellen, welche die Neuronen vom Neuralrohr zu ihrem Ziel leiten |
| Myelinisierung | Zunahme der Fettschicht, welche Axone umhüllt und die Informationsweiterleitung beschleunigt |
| Prägung | Der Vorgang, durch den ein junges Tier seine Eltern zu erkennen lernt |
| Kritische Phase | Zeitfenster in welchem ein angemessener Umwelteinfluss notwendig ist, damit Lernen stattfindet |
| Sensible Phase | Zeitfenster in welchem ein angemessener Umwelteinfluss besonders wichtig (aber nicht notwendig) ist, damit Lernen stattfindet |
| Empirismus | Die philosophische Ansicht, dass der Geist (mind) eines Neugeborenen eine leere Tafel darstellt |
| Nativismus | Die philosophische Ansicht, dass zumindest einige Formen des Wissens angeboren sind |
| Instinkt | Verhalten, welches das Ergebnis einer natürlichen Auswahl darstellt |
| Bereitschaft (prepared learning) | Theorie, dass häufige Phobien durch Evolutionsdruck biologisch bestimmt sind |
| Chromosom | Ein organisiertes DNS-Paket, das mit Proteinen zusammengehalten wird |
| Allel | Unterschiedliche Versionen desselben Genes |
| Verhaltensgenetik | Forschungsgebiet, welches die Vererbung von Verhalten und Kognition untersucht |
| Monozygote Zwillinge (MZ Zwillinge) | Genetisch identische Zwillinge, die entstehen wenn sich eine befruchtete Eizelle in zwei Teile teilt |
| Dizygote Zwillinge (DZ Zwillinge) | Zwillinge, welche die Hälfte ihrer Gene teilen; entstehen wenn zwei Eizellen von zwei verschiedenen Spermien befruchtet werden |
| Erblichkeit (heritability) | Der Varianzanteil einer Eigenschaft in einer Stichprobe, welcher durch genetische Unterschiede zwischen Individuen erklärt werden kann |
| Gen-Umwelt Korrelation | Genetischer Einfluss darauf, wie sich Menschen bestimmten Umwelten aussetzen |
| Gen-X-Umwelt Interaktion | Die Neigung zu bestimmten Eigenschaften hängt von der Kombination aus Genen und Umwelt ab |
| Orofaciale Dyspraxie | Beeinträchtigte Fähigkeit zur Ausführung von koordinierten Bewegungen die zum Sprechen nötig sind |
| Schizophrenie | Schwere Störung des Denkens und Affektes, charakterisiert durch Verlust des Realitätsbezuges |
| Psychose | Verlust des Realitätsbezuges |
| Halluzinationen | Illusorische Wahrnehmungen, welche nicht von anderen Menschen geteilt werden (z. B. Stimmenhören) |
| Wahn | Fixe Annahme die falsch oder wirklichkeitsfremd ist (z. B. verfolgt zu werden) |
| Dopamin | Ein Neurotransmitter, der eine wichtige Rolle in Belohnung, Motivation, Aufmerksamkeit und Lernen spielt |